Mittwoch, 26. September 2007

hallo,
unser dienstag fing in aller frueh mit den ersten sonnenstrahlen so gegen 6uhr an.aber es ging nich im auto zu irgendeinem surfspot, wo wir halt ein wenig wachgewaschen werden oder den kitzel der gefahr bei einem 2meter hohen brecher geniessen...nein, nein and diesem morgen ging es zum hafen der stadt, wo wir (rocco, michel, paule, tony, nicole, benn und meine wenigkeit) auf zwei nussschalen verteilt wurden mit dem ziele auf die jagd zu gehen, um die hungrigen maeuler zuhause stopfen.nun eigentlich durften wir die beute gerecht unter uns aufteilen und sofort auf einem grill direkt am hafen zu leckerem grillfisch verarbeiten, aber soweit waren wir noch nich.zuerst mussten wir eine ca halbstuendige bootsfahrt auf die offene see ueberstehen und dann hiess es sich in geduld zu ueben , weil nich jeder der tapferen angelgefaehrten auf anhieb erfolg, also fisch am hacken hatte.unter den gefangenen fischen befanden sich:
der allseits beruehmte cock-fisch, der nicht nur wegen dem aussehen, ihm waechst ein fallusaehnliches irgendetwas aus dem maul,sondern auch wegen dem staendigen grunzaehnlichen ausspruch "cock,cock ,cock, cock,cock" seinen namen alle ehre macht.
weiterhin konnte tony einen fisch namens ballack fangen, ja ihr werdets schon erahnen, weil er die ganze zeit den laut ballack von sich gibt,auch konnte michel einen kugelfisch dazu ueberreden, an seinen angelhacken zu beissen, dieser fisch wurde nich weiter verarbeitet, keiner hatte mumm den todeskitzel auszukosten!!!
also jeder konnte ungefaehr 5 bis 10 fische aus dem wasser ziehen, von denen insgesamt 7fische auf den grill kamen und dann in unsere maegen, aber es muss gesagt werden, dass unser hunger von der 4stuendigen angeltour nicht voll und ganz gestillt werden konnte, aber das praktikum als balinesischer fischer haben wir mit einem ausreichend bestanden!!!also wer fische im grossen stil angel gehen will, soll sich bei uns melden!

den rest des tages haben wir den wellen nachgejagt oder besser gesagt die wellen haben uns hinterhergejagt mit sehr grossem erfolg.
abends sassen wir in geselliger runde am strand um ein lagerfeuer und feierten unser bestandenes praktikum mit arak-attack, dem balinesischen pendant zur deutschen goldkrone,und limo, wie es sich fuer waschechte fischer gehoert!

am mittwoch verbrachten wir den ganzen tag am strand, wobei hinter den wellen solch eine gewalt steckte, dass michels lish, dem seil, das das surfbrett an dem fussgelenkt befestigt, abgerissen wurde.auf jedem fall sind alle gluecklich mit dem leben davon gekommen zu sein, um dann abends das tanzbein ein bisschen schwingen zu gehen in einem terassenaehlichen etablisment, wo wir unter dem strahlenden vollmond tanzten zu elektronisch exotischen klaengen tanzten und anschliessend gingen wir in eine disko, die doch sehr leicht mit dem allseits beruehmten berliner matrix zu vergleichen is, naja wahrscheinlich gibts in jeder stadt weltweit ein matrix, ob das grund zur freude oder trauer is, ueberlass ich jedem selber!!!

also schoene balinesische gruesse aus dem surfferienlager von den mutigen surfwellenrittern an alle da draussen

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