Donnerstag, 4. Oktober 2007

gilli,tannah lot, uluwatu und spritzputz

Rückfahrt von gilli und tour durchs backcountry von ost bali

Unsere Fähre verließ gilli um 7.00uhr. die fähre war eigentlich ein fischerboot welches bei starkem wellengang öfter mal zu einer morgendlichen dusche einlädt…michel hats ausprobiert und volle breitseite bekommenJ. Wir setzten innerhalb einer halben stunde nach lombok über. Von da aus ging ein busshuttle zum nächsten hafen, nach selingi, der ca. 1 std. entfernt war und wir die zeit nutzten um schlaf nachzuholen, oder das landesinnere durch die fensterscheiben des busses zu erkunden. Nach der hälfte der fahrt platzte ein reifen, was die hiesigen guides aber nicht wesentlich an der weiterfahrt hinderte. Nach einer stunde ereichten wir selingi, wo auch schon unser boot wartete, welches uns bereits auf der hintour reichlich spaß bereitet hat. Der wellengang war diesmal nicht so hoch, so dass wir in ruhe schlafen konnten. Ich hatte noch das glück für satte 2 sekunden ein delphin aus dem wasser springen zu sehen.
Gegen eins erreichten wir wieder padang bay, wo wir uns etwas zwischen die kiemen schoben und den nächsten trip auf unseren harleys in angriff nahmen. Die tour wurde von unserem reiseführer vorgeschlagen und führte von padang bay nach ciana dasa über belangam nach iseh, wo unsere heißersehnten reissterassen auf uns warteten. Die strecke war serpentinenreich und von kokospalmen und bananatrees am rand der strecke gesäumt.
Zur zeit wurde ein religiöses fest gefeiert. Dies äußerte sich darin, dass in jedem dorf menschen auf den strassen zu beobachten waren, die in farbenfrohen trachten und mit opfergaben, die meist auf dem kopf transportiert wurden, in richtung dorftempel liefen. Dort angekommen versammelten sie sich erst davor um anschließend im tempelinneren ihren glauben zu celebrieren. Uns wurde der eintritt aufgrund unserer tracht(kurze hose und hemd) vorm dorftürsteher verwehrt(nichts neues..gibts ja in berlin zu genüge). Dafür konnten wir genug fotos und filme von lachenden und freundlichen menschen festhalten.
Im anschluss ging es dann nach iseh, wo wir die reisterassen fanden. Der reis wird dabei in ca. 10mal 10 meter grossen feldern, die terassenartig angelegt sind und durch ein ausgeklügeltes bewässerungssystem versorgt werden, angebaut. Ein nahegelegener riiiiiiiiieeeessiiger wasserfall von 1,50m höhe lud einige von den red carves zum baden ein, andere erfreuten sich an einem blick durch die sattgrüne landschaft oder einfach nur an den waschweibern, die in einem fluss ihre dreckige wäsche wuschen;)
Die rückfahrt kann man unter formel eins verbuchen, da rocco seinen rückflug nach australien bekommen musste. Vorher gingen wir noch zu unsereem lieblingsbalinesen(gut, viel und billig) und hauten uns die mägen voll, was für mich am nächsten tag zu spüren war und für die anderen jeweils an den darauffolgenden tagen(dominoeffekt).
Wir brachten rocco unter geleitschutz seiner gang, den red carves und der hiesigen polizei, die erstam mit 20000 rupiah bestochern wurden(nachdem wir sie wegen fahrens ohne helm von 100000 auf 20000 runterdrücken konnten-2€) zum flughafen. Alle kamen samt gepäckstücken von rocco pünktlich am airport an, an dem wir drei tage später ebenfalls stehen sollten. Im anschluss gings ins camp(der eine früher, der andere später um am nächsten morgen aufzuwachen, der eine sanfter, der andere von bauchkrämpfen geplagt( nach 2 wochen triffts jeden mal: das war eindeutig ein pfeffersteak zu viel).
Demzufolge verblieb ich den ganzen tag im bett, während die jungs am strand chillten, surften oder mich mit einem zwei-gänge menü, bestehend aus salzchips und cola versorgten.
Culture trip und Affentrip

Am nächsten tag (Dienstag) unternahmen wir einen culturetrip nach tannah lot (wassertempel). Dieser ist nur bei ebbe zu erreichen und mit entsprechender kleidung, die vor ort nicht angeboten wurde. So blieb uns nur der spaß, den tempel von außen zu betrachten und uns an batman zu erfreuen, der in der hauptstrasse von tannah lot gemütlich seine flügel spannte und seine eier hängen liessen. Es gibt statistische erhebungen nachdem der penis einer fledermaus, im verhältnis zum körper am grössten sein soll.…
Anschließend fuhren wir auf die shopping meile nach kuta und weiter nach uluwatu(affentempel), wo der schönste sonnenuntegang von bali zu sehen ist.
Die affen erfreuten sich an unvorsichtigen touristen und krllten sich alles was ein touri so zu bieten hat:basecap(hallo michel, brillen und sogar ein handy verschwand in den dunklen machenschaften der gefürchteten uluwatu affengang. Wir hatten unseren spaß und genossen den postkartenreifen untergang der sonne.
Danach fuhren wir mir kurzer unterbrechung im outlet nach kuta zurück und entschieden unsere leidgeprüften mägen mit etwas handfestem zu versorgen…pizza und nudeln stand auf der tagesordnung. Micha erfreute sich abermals der vegetarischen köstlichkeiten die ihm in bali dageboten wurden( vegetarier sein ist manchmal aber auch scheiße;)
paule erfreute sich abends noch balinesischer köstlichkeiten, während sich der rest der crew zu bett begab.

Abreisetag

Der Mittwoch war weniger spannend. Jeder war damit beschäftigt letzte einkäufe zu tätigen, ein letztes mal wellenberge abzureiten oder die poollandschaft im contiki spa zu genießen. Gemeinsames highlight war die 60minütige ganzkörpermassage incl. Haarezupfen im spa, dass schon allein durch sein ambiente eine relaxte stimmung aufkommen lässt( muß in deutschland auf jedenfall weitergemacht werden-ist einfach zu geil).
Im Anschluss musste noch das camp bezahlt werden und nachdem wir uns ausgiebig verabschiedet hatten, fuhren wir gemeinsam zum airport….und nun sitzen wir in quatar und warten auf den anschlussflug anch tegel, der in zwei stunden geht.

Zusammenfassend können wir folgendes festhalten: Ein Superurlaub mit vielen, vielen, vielen Eindrücken, die wahrscheinlich erst nach und nach verarbeiten werden können und hoffentlich lange, lange, lange anhalten werden. Am meisten hat mich die freundlichkeit der indonesier beeindruckt und ich hoffe wir behalten etwas davon zurück in go´ol´germany. Bali ist auf jedenfall eine reise wert und am besten auf eigene faust zu erkunden.
Tschö mit ö und bis zum nächsten blog sagen michel, micha, tony und paule

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